Karate-Do steht bekanntlich auch in Verbindung mit Persönlichkeitsentfaltung, Charakterbildung, fernöstlicher Philosophie usw. An diesen geistigen Aspekt des Karate-Do erinnern das zu Beginn des Trainings praktizierte Niederknien zum Seiza und die kurze Sitz-Meditation.
Um diesem für viele faszinierenden Thema nachzugehen nahmen zehn interessierte Budoka unseres NÖ Landesverbandes aus Waidhofen/Thaya, Klosterneuburg, St. Pölten und Wilhelmsburg am 30. August an einer Meditationsstunde im Stupa Grafenwörth – einem Symbol des Friedens – teil, die von Sunim (koreanischer Begriff für einen buddhistischen Mönch) Tenzin Tharchin aus Südkorea angeleitet wurde.
Er erklärte zu Beginn die dahinterliegende Philosophie, die auf den Säulen Ethik, Meditation und Erkenntnis steht, und führte die TeilnehmerInnen durch eine gemeinsame Meditation.
Besonderer Dank gebührt Frau Elisabeth Lindmayer, die maßgeblich für den Bau des Stupa verantwortlich war, für den herzlichen Empfang.
Einige von uns nahmen sich vor, den Stupa (Bauwerk, das den Buddhismus insgesamt symbolisiert) darüber hinaus weiter zu besuchen.
Autor: Erhard Kellner
Fotos: Elisabeth Lindmayer, Marianne Kellner, Stefan Haiden


